10'000 Bäume für Äthiopien
Die Hauptschwerpunkte der Tätigkeit der Stiftung Green Ethiopia sind einerseits die Aufforstung erodierter Hügel und unproduktiver Landflächen mit einheimischen Bäumen zur Bekämpfung der Erosion und zur Wiedergewinnung von Kulturland und andrerseits der Bau von einfachen Wasserauffangbecken mittels kleiner Staudämme für die Bewässerung der Felder. Mit diesen beiden Massnahmen konnte in den letzten Jahren der Grundwasserspiegel angehoben werden, was sich daran zeigt, dass die Talsohlen ganzjährig grün sind.
Die gleiche Stelle drei Jahre später.
Zur Verbesserung der Ernährungssituation ist Green Ethiopia auch in der Schulung von Bäuerinnen und Bauern bezüglich Gemüseanbau und Pflege von Fruchtbäumen aktiv. Bei allen Tätigkeiten wird eng mit lokalen Stellen und Bauerngenossenschaften zusammengearbeitet. Die Nutzniesser der Leistungen der Stiftung Green Ethiopia verpflichten sich, als Gegenleistung bei den Aufforstungen mitzuhelfen.
In mehreren spezialisierten Baumschulen werden sowohl die Fruchtbaumsetzlinge als auch die Setzlinge der einheimischen Bäume für die Wiederaufforstungsprojekte gezogen. Hier finden vor allem landlose Jungbauern Arbeit und Einkommen.
Baumschule in Gimbichu.
Zudem unterstützt die Stiftung Green Ethiopia auch die Arbeit von Professor Legesse von der Universität Addis Abeba, mit dem sie das „Center für die Verbreitung einheimischer Bäume und Förderung der Artenvielfalt“ aufgebaut hat. Neben wissenschaftlicher Forschung findet hier auch die Schulung von forstwirtschaftlichen Experten über den Nutzen einheimischer Bäume statt.
Für Firmen und Private gibt es neu auch die Möglichkeit, ihre CO2-Emissionen über Aufforstungen durch Green Ethiopia direkt zu kompensieren.
Der UsitawiNetwork Foundation hat aus Anlass des fünfjährigen Bestehens der Dachorganisation The UsitawiNetwork International und des UsitawiNetwork Clubs Bern die Aufforstung von 4 Hektaren Land mit 10‘000 Baumsetzlingen ermöglicht.
Weitere Informationen unter
www.greenethiopia.org

