Sind die Raubtiere Borneos noch zu retten?
Die einwöchige Konferenz, die fast 200 Teilnehmer aus 15 Ländern zusammenbrachte, war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Erstens organisierten zum ersten Mal eine Regierungsbehörde (Sabah Wildlife Department), drei Expertengruppen der IUCN Artenschutzkommission (SSC, für Wildkatzen, kleine Raubtiere und Otter), und ein unabhängiges Forschungsinstitut, das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gemeinsam eine internationale Konferenz. Zweitens wurde in einem noch nie dagewesenen umfassenden Ansatz Forschungsergebnisse wissenschaftlich aufgearbeitet und gemeinsam mit Naturschützern und Vertretern der Regierungen der drei Nationen auf Borneo, Brunei Darussalam, Malaysia und Indonesien, diskutiert.
Zu den Raubtieren Borneos gehören Wildkatzen, z. B. der Sunda-Nebelparder, Schleichkatzen, der Sunda-Stinkdachs und die verspielten Otter. Um diese unterschiedlichen Raubtiere zu schützen, sind besonders große, zusammenhängende Waldgebiete notwendig, welche ein breites Spektrum an Lebensräumen abdecken – z. B. Hochland- und Tieflandregenwälder und Feuchtgebiete. Diese sind heute akut durch Abholzung für Palmölplantagen gefährdet.

- Palmölplantagen soweit das Auge reicht

- Eine Studentengruppe

- Einer der Studenten in Aktion
Die Organisatoren des Symposiums haben grosse Anstrengungen unternommen, Studenten die Teilnahme zu ermöglichen sie in Grundlagenmethoden wie Statusbeurteilung, Erhebungsmethoden im Feld, Auswertungen und Reporting, im Artenschutz auszubilden. Der UsitawiNetwork Club Bern Zytglogge hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet.
Weitere Informationen unter www.catsg.org


